Der Goldschaggbogen in München ist das Herz des Films "Das Leben der Wünsche von Matthias Schweighöfer".
Fast alle wichtigen Szenen entstehen dort.
Das Team zieht für sechs Wochen in das Haus der Wünsche ein.
Die Produktionsleitung nennt es nur noch „Set Niemann“.
Im Erdgeschoss entsteht Felix’ komplette Filmwelt.
Das Wohnzimmer wird zur Kulisse für alle Stillstände.
Hier sitzt Matthias Schweighöfer nachts auf dem Sofa.
Laptop zu, Haare noch lichter, Gesicht müde.
Nur das schwache Licht aus der Küche brennt.
Die Küche ist der zweite Hauptdarsteller.
Hier streiten sich Felix und Bianca über ungelebte Träume.
Hier liegen die Brotdosen der Kinder, halb leer.
Die Kamera fährt dicht über die Arbeitsplatte.
Jeder Krümel erzählt, wie viel hier geredet und geschwiegen wurde.
Der mysteriöse Laden „Das Leben der Wünsche“ liegt im Freisitz.
Das Szenenbild baut eine komplett neue Front ein.
Goldene Leuchtschrift, tiefblaues Innenlicht, sanfter Nebel.
Tagsüber ist es nur der überdachte Bereich zum Garten.
Nachts verwandelt er sich in den magischen Shop.
Wenn Felix zum ersten Mal hineingeht, öffnet er eigentlich die Terrassentür.
Der Garten wird zur Bühne für alle „erfüllten“ Wünsche.
Hier hat Felix plötzlich volles Haar und ein neues Leben.
Die Drohne fliegt tief über den Rasen.
Der Daruma in seiner Hand blitzt kurz in der Sonne.
Es sieht perfekt aus.
Fast zu perfekt.
Im Kellergeschoss dreht das Team die dunklen Szenen.
Sauna und Waschküche werden zu schummrigen Traumräumen.
Hier verliert Felix zum ersten Mal die Kontrolle.
Das Licht flackert, Wasser tropft, sein Schatten verzerrt sich an der Wand.
Der Sounddesigner nimmt jeden Tritt auf den Stufen auf.
Die Crew verliebt sich in den Grundriss.
Im Flur-keller stehen Monitore, im Büro der Regisseur.
Im unterkellerten Bereich lagert Technik, Cases, Kabel.
Überall kleben Gaffa-Streifen mit Pfeilen: „Set“, „Maske“, „Ruhe“.
Zwischendurch gibt es ruhige Momente.
Matthias steht allein im Vorgarten.
Er geht einmal um das Haus, ohne Text, ohne Kamera.
Nur um zu spüren, wie sich Felix’ Welt anfühlt.
Am Ende des Drehs macht das Team ein letztes Foto.
Alle stehen im Erdgeschoss, mitten im Wohnzimmer.
Auf dem Boden ein roter Daruma, halb bemalt.
Jemand sagt:
„Wenn Häuser Wünsche speichern könnten, wäre dieses hier voll.“
In deiner Version bleibt der Goldschaggbogen für immer im Film.
Auch wenn im Abspann nur „Drehorte: Berlin, München“ steht.